Polycystisches Ovarsyndrom – Symptome, Ursachen, Diagnose und Behandlung

Medizinische

Das polyendokrine metabolische Ovarsyndrom (PMOS, früher polycystisches Ovarsyndrom, PCOS) ist eine häufige hormonelle und stoffwechselbezogene Störung im gebärfähigen Alter. Typisch sind Zyklusstörungen (z. B. seltene oder ausbleibende Perioden) und Zeichen eines erhöhten Androgenspiegels (männliche Sexualhormone, z. B. vermehrte Körperbehaarung oder Akne). Die Ausprägung unterscheidet sich deutlich zwischen Betroffenen.

PMOS ist nicht ansteckend und keine „klassische“ Zystenerkrankung, sondern eine hormonelle und stoffwechselbezogene Störung. Der frühere Name PCOS konnte hier irreführend sein. Wichtig sind eine ärztliche Abklärung (auch zum Ausschluss anderer Ursachen) und – je nach Lebenssituation – eine individuell passende Behandlung, etwa zur Zyklusregulation, bei Kinderwunsch oder zur Senkung metabolischer Risiken.

Community über Polycystisches Ovarsyndrom

Wir haben 12 Patienten Berichte zu der Krankheit Polycystisches Ovarsyndrom.

Prozentualer Anteil 100% 0%
Durchschnittliche Größe in cm1710
Durchschnittliches Gewicht in kg720
Durchschnittliches Alter in Jahren 350
Durchschnittlicher BMI in kg/m224,510,00

Andere Bezeichnungen für die Krankheit Polycystisches Ovarsyndrom

Polycystisches Ovarsyndrom, Polyzystisches Ovarien Syndrom

Bei Polycystisches Ovarsyndrom wurde bisher über folgende Medikamente berichtet:

Medikament%% Bewertung (Durchschnitt)
Bella HEXAL25% 3
Maxim Jenapharm25% 5
Metformin25% 3
Belara17% 2
Diane8% 1

Bei Polycystisches Ovarsyndrom wurde bisher über folgende Wirkstoffe berichtet:

Wirkstoff%% Bewertung (Durchschnitt)
Ethinylestradiol75% 11 (11 Bew.)
Cyproteron25% 3 (3 Bew.)
Metformin25% 3 (3 Bew.)
Dienogest25% 5 (5 Bew.)
Chlormadinon17% 2 (2 Bew.)
Cyproteronacetat8% 1 (1 Bew.)

Fragen zur Kranheit Polycystisches Ovarsyndrom

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Folgende Berichte von Patienten liegen bisher vor

Patienten Berichte über die Anwendung von Bella HEXAL bei Polycystisches Ovarsyndrom

⌀ Durchschnitt 7,4 von 10,0 Punkten

Bella Hexal für Polycystisches Ovarsyndrom

Schwächere Periodenkrämpfe, Akne verschwunden, leichte Gewichtszunahme durch Wassereinlagerungen

Bella Hexal bei Polycystisches Ovarsyndrom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Bella HexalPolycystisches Ovarsyndrom2 Jahre

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Schwächere Periodenkrämpfe, Akne verschwunden, leichte Gewichtszunahme durch Wassereinlagerungen

Eingetragen am  17.02.2022  als Datensatz 109455
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Bella Hexal
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Ethinylestradiol, Cyproteron

Patientendaten:

Geburtsjahr:2001 
Größe (cm):177  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):62
Geschlecht: weiblich

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Eingetragen am 17.02.2022
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⌀ Durchschnitt 5,8 von 10,0 Punkten

Bella Hexal für Polycystisches Ovarsyndrom

Habe vor 3 Jahren damals als 15 Jähriges Mädchen die Diagnose PCOS bekommen. Nach der Blutuntersuchung bekam ich nun die Bella Hexal 35 gegen unter anderem meine Akne im Gesicht. Habe sie nach 3 Monaten nicht mehr eingenommen und einfach abgesetzt durch meine depressive Stimmung sowie...

Bella Hexal bei Polycystisches Ovarsyndrom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Bella HexalPolycystisches Ovarsyndrom3 Monate

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Habe vor 3 Jahren damals als 15 Jähriges Mädchen die Diagnose PCOS bekommen. Nach der Blutuntersuchung bekam ich nun die Bella Hexal 35 gegen unter anderem meine Akne im Gesicht.
Habe sie nach 3 Monaten nicht mehr eingenommen und einfach abgesetzt durch meine depressive Stimmung sowie Stimmungsschwankungen.
Ich konnte mich selbst nicht wiedererkennen so aggressiv und depressiv wie ich war, jedoch half es gegen meine Akne super bis nach 3/4 Monate nach dem absetzen der "Antibabypille" nach den Worten meines damaligen Frauenarztes.
Werde mich jetzt nach den Jahren zu einer neuen Frauenärztin trauen, um hoffentlich eine andere Pille verschrieben zu bekommen.

Eingetragen am  26.09.2019  als Datensatz 92565
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Bella Hexal
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Ethinylestradiol, Cyproteron

Patientendaten:

Geburtsjahr:2002 
Größe (cm):169  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):82
Geschlecht: weiblich

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Eingetragen am 26.09.2019
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Patienten Berichte über die Anwendung von Maxim Jenapharm bei Polycystisches Ovarsyndrom

⌀ Durchschnitt 6,6 von 10,0 Punkten

Maxim Jenapharm für Polycystisches Ovarsyndrom mit Kopfschmerzen, Migräne, Reizbarkeit, Depressive Verstimmungen

Für Migräne-Patientinnen NICHT geeignet! Ich leide seit ich 17 Jahre alt bin unter Migräne. Nach meiner Schwangerschaft war diese plötzlich "geheilt". 5 Jahre lang hatte ich keine einzige Migräneattacke und viel seltener andere Kopfschmerzen. Auf Grund des PCO Syndroms hat mir meine...

Maxim Jenapharm bei Polycystisches Ovarsyndrom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Maxim JenapharmPolycystisches Ovarsyndrom84 Tage

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Für Migräne-Patientinnen NICHT geeignet!

Ich leide seit ich 17 Jahre alt bin unter Migräne. Nach meiner Schwangerschaft war diese plötzlich "geheilt". 5 Jahre lang hatte ich keine einzige Migräneattacke und viel seltener andere Kopfschmerzen.

Auf Grund des PCO Syndroms hat mir meine Gynäkologin die Maxim verschrieben. Schon eine Woche nach der Einnahme bekam ich meine erste Migräneattacke seit Jahren.
Obwohl ich die Pille im Langzyklus nahm, hatte ich immer wieder Migräneattacken, so 1-2 mal pro Woche, und zwischendurch auch immer wieder Spannungskopfschmerzen.

Nach dem Absetzen der Pille nach dem ersten Langzyklus (3 Monate), blieben die Kopfschmerzen noch ein paar Wochen, allerdings blieben die Migräneattacken sofort komplett aus. Seit dem Absetzen der Maxim bin ich wieder komplett migränefrei.

M.E.n ist diese Pille auch im Langzyklus nicht für Migräne-Patientinnen geeignet.

Die erwünschten Wirkungen (Zyklusregulierung, antiandrogene Wirkung gegen Akne, Haarausfall etc.) waren zwar sehr gut, aber für mich die Nebenwirkung der Migräne zu belastend um Maxim weiter anzuwenden.

Weitere Nebenwirkungen, die ich feststellte waren depressive Verstimmung und Reizbarkeit.

Eingetragen am  22.11.2021  als Datensatz 108002
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Maxim Jenapharm
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Ethinylestradiol, Dienogest

Patientendaten:

Geburtsjahr:1989 
Größe (cm):180  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):91
Geschlecht: weiblich

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Eingetragen am 22.11.2021
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⌀ Durchschnitt 6,2 von 10,0 Punkten

valdoxan für Empfängnisverhütung, Polycystisches Ovarsyndrom, Depression, Angststörungen, Psychosomatische Störung, Depression, Angststörungen, Schlafstörungen mit Kopfschmerzen, Schwitzen, Albträume, Kreislaufbeschwerden, Bauchschmerz, Müdigkeit (Erschöpfung)

Ich bin 21 und weiblich. Ich habe seit meiner Kindheit mit schweren psychischen Problemen zutun.. war oft in Kliniken, hatte viel Therapie, bin stark in meinem Leben dadurch eingeschränkt usw. Durch meine Angststörung war es mir lange nicht möglich, Psychopharmaka zu nehmen. Nach einem erneuten...

valdoxan bei Depression, Angststörungen, Schlafstörungen; Sertralin bei Depression, Angststörungen, Psychosomatische Störung; Maxim Jenapharm bei Empfängnisverhütung, Polycystisches Ovarsyndrom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
valdoxanDepression, Angststörungen, Schlafstörungen7 Monate
SertralinDepression, Angststörungen, Psychosomatische Störung6 Monate
Maxim JenapharmEmpfängnisverhütung, Polycystisches Ovarsyndrom1 Jahre

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Ich bin 21 und weiblich. Ich habe seit meiner Kindheit mit schweren psychischen Problemen zutun.. war oft in Kliniken, hatte viel Therapie, bin stark in meinem Leben dadurch eingeschränkt usw. Durch meine Angststörung war es mir lange nicht möglich, Psychopharmaka zu nehmen. Nach einem erneuten Zusammenbruch im Winter 2017, habe ich mich überwunden es mit den Antidepressiva mal auszuprobieren. Mein Arzt fing erstmal mit etwas „leichterem“ an, damit ich besser schlafen kann und ich begann Valdoxan zu nehmen. Ich merkte keinerlei Nebenwirkungen, hatte aber anfangs das Gefühl, dass mich das Valdoxan nach der Einnahme müde macht.

Einen Monat später begann ich dann Sertralin 50mg zu nehmen ohne Einschleichen, weil mein Arzt davon nicht überzeugt war. Ich war drei Tage lang extrem unruhig und aufgeregt und dadurch verschlimmerte sich meine Angst- und Paniksymptomatik erst einmal. Mein Arzt machte den großen Fehler, mir trotz meines langen chronischen Krankheitsverlaufs das Blaue vom Himmel zu versprechen und meinte, dass es mir mit den Medikamenten nie wieder schlecht geht: weit gefehlt! Ich habe zu keinem Zeitpunkt eine positive Auswirkung auf meine Psyche gemerkt.
Ich habe seit der Einnahme extreme Kreislaufprobleme, Albträume, ich schwitze extrem, brauche mindestens 12h Schlaf pro Nacht um fit zu sein und habe vermehrt Bauch- und Kopfschmerzen. Testauswertungen haben keinerlei Besserung (eher Verschlechterung) meiner Symptomatik gezeigt.
Ich habe auch das Bedarfsmedikament Lorazepam bzw. Tavor verschrieben bekommen, was auch keinerlei Wirkung bei gelegentlicher Einnahme hat.
Nun habe ich gestern angefangen meine Medikamente auszuschleichen, nachdem mir wieder ein anderer Arzt nur wieder das Hochdosieren geraten hat, trotz meinem Wunsch schwanger zu werden.

Nun zur Pille Maxim. Ich habe vorher 5 Jahre die Pille genommen und diese dann wegen den möglichen Auswirkungen auf die Psyche abgesetzt. Nach mehrfachen Versuchen mit anderen hormonfreien Verhütungsmitteln, hat sich das PCO-Syndrom entwickelt und mein Frauenarzt hat mir nach einem Jahr ohne Pille Maxim ans Herz gelegt. Diese Pille nehme ich nun etwas mehr als ein Jahr. Unter der Einnahme der Pille sind die Symptome des PCOS zurückgegangen, was für mich wichtig war. Nichts destotrotz will ich von der hormonellen Verhütung weg und hoffe nun, ohne „schlimme“ Nebenwirkungen mich von all den Medikamenten befreien zu können.

Eingetragen am  27.05.2018  als Datensatz 83789
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

valdoxan
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Sertralin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Maxim Jenapharm
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Agomelatin, Sertralin, Ethinylestradiol, Dienogest

Patientendaten:

Geburtsjahr:1997 
Größe (cm):165  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):53
Geschlecht: weiblich

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Eingetragen am 27.05.2018
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Patienten Berichte über die Anwendung von Metformin bei Polycystisches Ovarsyndrom

⌀ Durchschnitt 5,0 von 10,0 Punkten

Metformin für Übergewicht, Insulinresistenz, Polycystisches Ovarsyndrom mit Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Blähbauch, Aufstoßen, Blähungen, Magenschmerzen, Schweißausbrüche

Habe Metformin von meiner Gynäkologin verschrieben bekommen, da meine Androgene sowie mein Nüchternblutzucker erhöht sind. Einnahme 2x 500 mg täglich. Die Wirkung war recht gut, mein Blutzucker sank schon nach wenigen Tagen, mein Haarausfall wurde besser. Die kurzzeitigen Nebenwirkungen waren...

Metformin bei Übergewicht, Insulinresistenz, Polycystisches Ovarsyndrom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
MetforminÜbergewicht, Insulinresistenz, Polycystisches Ovarsyndrom2 Monate

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Habe Metformin von meiner Gynäkologin verschrieben bekommen, da meine Androgene sowie mein Nüchternblutzucker erhöht sind. Einnahme 2x 500 mg täglich.
Die Wirkung war recht gut, mein Blutzucker sank schon nach wenigen Tagen, mein Haarausfall wurde besser.
Die kurzzeitigen Nebenwirkungen waren zu vernachlässigen, laute Darmgeräusche, Blähungen, Schweißausbrüche und etwas dünnerer Stuhl, damit konnte ich leben.
Leider kam es nach längerer Einnahme zu schwereren Problemen. Immer nach etwa 4-7 Tagen andauernder Einnahme wachte ich morgens mit Magenschmerzen, saurem Aufstoßen (Schwefelgeruch) und schlimmer Übelkeit auf. Kurz darauf folgte Durchfall und Erbrechen für einige Stunden. Meistens war es gegen Nachmittag überstanden.
Diese Probleme hatte ich vor Einnahme von Metformin nicht und sie verschwanden auch wieder nach Absetzen des Medikaments.
Empfehlen kann ich Metformin unter diesen Umständen nicht, die Wirkung ist zwar gegeben, aber bei den starken Nebenwirkungen ist es für mich nicht tragbar gewesen die Therapie fortzusetzen.

Eingetragen am  14.12.2021  als Datensatz 108351
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Metformin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Metformin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1989 
Größe (cm):180  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):91
Geschlecht: weiblich

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Eingetragen am 14.12.2021
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⌀ Durchschnitt 3,8 von 10,0 Punkten

Metformin für Polycystisches Ovarsyndrom mit Stuhlfrequenzerhöhung

Leichte Nebenwirkungen haben sich lediglich in den ersten 2,3 Wochen gezeigt in Form von häufigeren Stuhlgängen. Ich erhielt ca. 1 Jahr lang Metformin auf Grund der Diagnose PCO-Syndrom mit Insulinresistenz, wurde jedoch zuvor viele Jahre lang mit einer antiandrogenen Pille behandelt. In dem...

Metformin bei Polycystisches Ovarsyndrom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
MetforminPolycystisches Ovarsyndrom365 Tage

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Leichte Nebenwirkungen haben sich lediglich in den ersten 2,3 Wochen gezeigt in Form von häufigeren Stuhlgängen. Ich erhielt ca. 1 Jahr lang Metformin auf Grund der Diagnose PCO-Syndrom mit Insulinresistenz, wurde jedoch zuvor viele Jahre lang mit einer antiandrogenen Pille behandelt. In dem besagten Jahr hat sich einfach nichts an meiner Symptomatik gebessert. Die übermäßige Körper- und Gesichtsbehaarung hat sich kontinuierlich auf ein unerträgliches Maß verschlimmert, das Hautbild hat sich nicht verbessert und auch an dem Ausbleiben der Regel änderte sich nichts. Erst als ich zusätzlich Myo-Inositol in einer höheren Dosis einnahm, bekam ich unregelmäßig meine Tage; allerdings waren die Blutungen extrem stark. Trotz einer Low Carb Diät hielt sich die Gewichtsabnahme in engen Grenzen. Versprochen wurde mir vom Endokrinologen und vom Frauenarzt viel im Hinblick auf die Segnungen dieses Medikaments, davon eingetreten ist rein gar nichts. Ich hätte genauso gut Globuli zur Behandlung von PCOS einnehmen oder abergläubische Rituale durchführen können. Meine Wahl fällt daher eindeutig auf eine Medikation mit einer antiandrogenen Pille plus Myo-Inositol und einer Logi Ernährung zur Behandlung der Insulinresistenz. Die Dämonisierung der Pille auf der einen Seite und die Verharmlosung von Metformin und seinen Langzeitrisiken andererseits halte ich im Wesentlichen für die Propaganda der Diabetes-Industrie, die sich wohl von uns PCOS-Betroffenen ein schönes Zusatzgeschäft und Wirtschaftswachstum verspricht. Metformin wird zum Nonplusultra für PCOS-Betroffene stilisiert, therapiert im besten Fall aber lediglich Teilaspekte der Erkrankung. Ich meinerseits will mir nicht vorschreiben lassen, dass ich halt mal hinnehmen soll, immer mehr einem Werwolf zu gleichen, weil der metabolische Aspekt doch viel wichtiger und die Pille so böse sei. Für mich nie wieder Metformin.

Eingetragen am  27.11.2016  als Datensatz 75303
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Metformin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Metformin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1980 
Größe (cm):176  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):120
Geschlecht: weiblich

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Eingetragen am 27.11.2016
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Patienten Berichte über die Anwendung von Belara bei Polycystisches Ovarsyndrom

⌀ Durchschnitt 8,0 von 10,0 Punkten

Belara für Polycystisches Ovarsyndrom mit Schwindel, Emotionalität

Ich bin mit der Belara Pille größtenteils zufrieden. Die typischen Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme oder Libidoverlust haben sich bei mir nach 14 Monaten Einnahme noch nicht gezeigt. Ich hab jedoch seit der Einnahme häufiger mit Schwindel zu tun und auch merke ich, dass ich deutlich schneller...

Belara bei Polycystisches Ovarsyndrom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
BelaraPolycystisches Ovarsyndrom14 Monate

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Ich bin mit der Belara Pille größtenteils zufrieden. Die typischen Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme oder Libidoverlust haben sich bei mir nach 14 Monaten Einnahme noch nicht gezeigt. Ich hab jedoch seit der Einnahme häufiger mit Schwindel zu tun und auch merke ich, dass ich deutlich schneller emotional werde als früher. Dennoch halten sich diese Symptome im Rahmen.

Eingetragen am  07.02.2022  als Datensatz 109247
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

,

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Belara
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Ethinylestradiol, Chlormadinon

Patientendaten:

Geburtsjahr:2000 
Größe (cm):174  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):58
Geschlecht: weiblich

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Eingetragen am 07.02.2022
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⌀ Durchschnitt 6,8 von 10,0 Punkten

Belara für polyzystische Ovarien mit Müdigkeit, Libidoverlust

Ich hatte starke Zyklusschmerzen, depressive Verstimmungen, antriebslos und mein ganzer Körper war nur auf meinen Unterleib fixiert, weil dort immer alles am Arbeiten war. Durch die Belara hat sich alles reguliert, ich bekomme keine Akne mehr, habe kaum Kopfschmerzen. Nebenwirkungen sind leider...

Belara bei polyzystische Ovarien

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Belarapolyzystische Ovarien2 Jahre

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Ich hatte starke Zyklusschmerzen, depressive Verstimmungen, antriebslos und mein ganzer Körper war nur auf meinen Unterleib fixiert, weil dort immer alles am Arbeiten war. Durch die Belara hat sich alles reguliert, ich bekomme keine Akne mehr, habe kaum Kopfschmerzen.
Nebenwirkungen sind leider eine starke Müdigkeit, so dass ich die Pille abends einnehmen muss, und vermehrte Hungergefühle, so dass mein Gewicht langsam aber sicher in die Höhe geht. Durch starke Stimmungsschwankungen bei der Periode nehme ich die Belara nun durchgängig, wodurch ich erst mit ihr zurecht komme. Eine weitere Nebenwirkung ist der Libido-Verlust sowie eine übelriechende Blutung, wenn ich die Pille mal vergessen habe.

Eingetragen am  16.02.2011  als Datensatz 32359
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

,

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Belara
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Ethinylestradiol, Chlormadinon

Patientendaten:

Geburtsjahr:1968  Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):162  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):60
Geschlecht: weiblich

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Eingetragen am 16.02.2011
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Patienten Berichte über die Anwendung von Diane bei Polycystisches Ovarsyndrom

⌀ Durchschnitt 8,6 von 10,0 Punkten

Diane für Hormonstörung, Polycystisches Ovarsyndrom mit Verstopfung, Hauttrockenheit, Absetzerscheinungen

Positiv: hat sehr gut geholfen gegen Zyklusstörungen und Zystenbildung, positive Wirkung auf die Stimmung (keine Depressionen und Panikattacken mehr), keine Akne mehr, Blutung war etwas schwächer und mit deutlich weniger Menstruationsschmerzen verbunden Negativ: hartnäckige Verstopfung,...

Diane bei Hormonstörung, Polycystisches Ovarsyndrom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
DianeHormonstörung, Polycystisches Ovarsyndrom9 Monate

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Positiv: hat sehr gut geholfen gegen Zyklusstörungen und Zystenbildung, positive Wirkung auf die Stimmung (keine Depressionen und Panikattacken mehr), keine Akne mehr, Blutung war etwas schwächer und mit deutlich weniger Menstruationsschmerzen verbunden

Negativ: hartnäckige Verstopfung, allgemein trockene Haut und Verschlechterung der Neurodermitis, zudem starke Absetzerscheinungen

Eingetragen am  15.06.2013  als Datensatz 54479
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, ,

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Diane
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Cyproteronacetat, Ethinylestradiol

Patientendaten:

Geburtsjahr:1993  Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):164  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):50
Geschlecht: weiblich

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Eingetragen am 15.06.2013
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Weitere Bezeichnungen, die zu Polycystisches Ovarsyndrom gruppiert wurden

Behandlung PCO Syndrom, leichte PCO, PCO-Syndrom -Kinderwunsch, PCO-Syndrom und Kinderwunsch (Erfolg: 1Kind 2004, Pocd, Polycystische Ovarien Syndrom, polyzystische Ovarien, Polyzystisches Ovarien Syndrom?, Polyzystisches Ovarsyndrom

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Polycystisches Ovarsyndrom Krankheit / Anwendungsgebiet - Wissen

Polyendokrines metabolisches Ovarsyndrom (PMOS, früher polycystisches Ovarsyndrom, PCOS) – Symptome, Ursachen, Diagnose und Behandlung

Das polyendokrine metabolische Ovarsyndrom (PMOS, früher polycystisches Ovarsyndrom, PCOS) ist eine häufige hormonelle und stoffwechselbezogene Störung im gebärfähigen Alter. Typisch sind Zyklusstörungen (z. B. seltene oder ausbleibende Perioden) und Zeichen eines erhöhten Androgenspiegels (männliche Sexualhormone, z. B. vermehrte Körperbehaarung oder Akne). Die Ausprägung unterscheidet sich deutlich zwischen Betroffenen.

PMOS ist nicht ansteckend und keine „klassische“ Zystenerkrankung, sondern eine hormonelle und stoffwechselbezogene Störung. Der frühere Name PCOS konnte hier irreführend sein. Wichtig sind eine ärztliche Abklärung (auch zum Ausschluss anderer Ursachen) und – je nach Lebenssituation – eine individuell passende Behandlung, etwa zur Zyklusregulation, bei Kinderwunsch oder zur Senkung metabolischer Risiken.
Dieser Beitrag dient der medizinischen Orientierung und ersetzt keine ärztliche Diagnose. Eine(n) entsprechende(n) Arzt oder Ärztin finden Sie in unserer Arztsuche.

Definition: Was ist das polyendokrine metabolische Ovarsyndrom?

Das polyendokrine metabolische Ovarsyndrom, kurz PMOS, wurde früher als polycystisches Ovarsyndrom (PCOS) bezeichnet und ist ein hormonelles Syndrom. Ein Syndrom ist eine Kombination typischer Merkmale oder Beschwerden, die gemeinsam auftreten können. PMOS betrifft vor allem die Eierstöcke, den Menstruationszyklus und häufig auch den Stoffwechsel. Charakteristisch sind Störungen des Eisprungs, erhöhte Androgenspiegel oder deren Auswirkungen sowie – bei einem Teil der Betroffenen – polycystische Ovarien im Ultraschall.

Der frühere Begriff „polycystisch“ war missverständlich. Gemeint sind in der Regel keine echten Zysten, sondern viele kleine, unreif gebliebene Follikel. Für die Diagnose reicht dieses Ultraschallbild allein nicht aus.

Andere Namen und medizinische Bezeichnungen des polyendokrinen metabolischen Ovarsyndroms

Die aktuelle Bezeichnung lautet polyendokrines metabolisches Ovarsyndrom, abgekürzt PMOS. Der bisher gebräuchliche Name polycystisches Ovarsyndrom beziehungsweise Polyzystisches Ovarialsyndrom mit der Abkürzung PCOS ist weiterhin wichtig, weil viele medizinische Informationen, Leitlinien und Arztbriefe noch diesen älteren Begriff verwenden. Die Namensänderung ist sinnvoll, weil der frühere Begriff den Eindruck erwecken konnte, die Erkrankung drehe sich vor allem um Zysten an den Eierstöcken. Tatsächlich stehen aber hormonelle und stoffwechselbezogene Veränderungen im Vordergrund. Die neue Bezeichnung soll diese Zusammenhänge klarer benennen und Missverständnisse bei Diagnose, Beratung und Behandlung verringern. Weitere, altere Begriffe wie Stein-Leventhal-Syndrom werden heute nur noch selten verwendet.

Womit das polyendokrine metabolische Ovarsyndrom verwechselt werden kann

PMOS ist keine einzelne, eindeutig abgrenzbare Störung mit nur einer Ursache. Beschwerden wie seltene Monatsblutungen (Oligomenorrhoe) oder das Ausbleiben der Monatsblutung (Amenorrhoe), Akne, Gewichtszunahme oder ein unerfüllter Kinderwunsch können auch andere Ursachen haben. Dazu zählen unter anderem [sanego.live/Krankheiten/Schildrüsenerkrankung/| Schilddrüsenerkrankungen], eine Hyperprolaktinämie, nicht-klassische Formen des adrenogenitalen Syndroms, androgenproduzierende Tumoren, Cushing-Syndrom sowie hypothalamische Zyklusstörungen.

Auch einzelne Befunde sollten nicht mit PMOS gleichgesetzt werden. So können polycystische Ovarien im Ultraschall ohne PMOS vorkommen, während umgekehrt PMOS auch ohne typisches Ultraschallbild bestehen kann.

Symptome des polyendokrinen metabolischen Ovarsyndroms

Die Beschwerden können sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Nicht alle Symptome treten gleichzeitig auf.

Typische Symptome sind:

  • Zyklusstörungen mit seltenen, unregelmäßigen oder ausbleibenden Monatsblutungen, etwa als seltene Monatsblutungen (Oligomenorrhoe) oder Ausbleiben der Monatsblutung (Amenorrhoe)
  • ausbleibender oder seltener Eisprung
  • unerfüllter Kinderwunsch
  • Zeichen erhöhter Androgenwirkung wie vermehrte Körperbehaarung nach männlichem Verteilungsmuster (Hirsutismus), Akne oder androgenetischer Haarausfall.
  • Übergewicht oder Adipositas, vor allem mit vermehrtem Bauchfett, wobei PMOS auch bei normalgewichtigem Körperbau vorkommen kann.
  • Hinweise auf eine Insulinresistenz, zum Beispiel erhöhte Nüchterninsulinwerte, gestörte Glukosetoleranz oder Diabetes mellitus Typ II

Zusätzlich können psychische Belastungen, Schlafprobleme oder eine verringerte Lebensqualität bestehen. Diese Beschwerden sind nicht spezifisch für PMOS, kommen aber häufiger vor als in der Allgemeinbevölkerung.

Eine zeitnahe ärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn Monatsblutungen über längere Zeit ausbleiben, starke Zyklusunregelmäßigkeiten bestehen, Zeichen einer ausgeprägten Vermännlichung neu auftreten oder ein Kinderwunsch unerfüllt bleibt. Eine plötzliche rasche Zunahme von Androgenzeichen ist besonders abklärungsbedürftig, weil dann auch seltene andere Ursachen ausgeschlossen werden müssen.

Wie Betroffene PMOS (früher: PCOS) wirklich erleben, hat uns Lady.Complicated in diesem Interview erzählt: https://www.sanego.live/ratgeber/leben-mit-pmos

Ursachen und Risikofaktoren des polyendokrinen metabolischen Ovarsyndroms

Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Nach heutigem Verständnis entsteht PMOS durch ein Zusammenspiel genetischer Veranlagung, hormoneller Regulation und Stoffwechselveränderungen.

wichtige Mechanismen sind:

  • Insulinresistenz: Körperzellen reagieren vermindert auf Insulin. Der Körper produziert dann mehr Insulin, was die Androgenbildung in den Eierstöcken fördern kann.
  • hormonelle Dysregulation: Veränderungen in der Steuerung zwischen Hypothalamus, Hypophyse und Eierstöcken können die Follikelreifung und den Eisprung stören.
  • genetische Faktoren: PMOS tritt familiär gehäuft auf.
  • Übergewicht, insbesondere abdominales Fettgewebe, kann bestehende Beschwerden verstärken, ist aber nicht Voraussetzung für PMOS.

Zu den Risiken und Folgeproblemen zählen unter anderem gestörte Glukosetoleranz, Diabetes mellitus Typ II, Dyslipidämie, Bluthochdruck, Schlafapnoe, psychische Belastungen und bei länger ausbleibenden Blutungen ein erhöhtes Risiko für Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut.

Diagnose des polyendokrinen metabolischen Ovarsyndroms

Die Diagnose stützt sich auf Beschwerden, körperliche Untersuchung, Laborwerte und gegebenenfalls Ultraschall. Häufig werden die sogenannten Rotterdam-Kriterien verwendet. Danach kommt PMOS (früher: PCOS) in Betracht, wenn zwei von drei Merkmalen vorliegen und andere Ursachen ausgeschlossen wurden:

  • Störungen des Eisprungs oder seltene beziehungsweise ausbleibende Ovulation
  • klinische oder biochemische Zeichen eines Androgenüberschusses
  • polycystische Ovarien im Ultraschall

Zur Abklärung gehören je nach Situation unter anderem:

  • Anamnese, also die gezielte Erhebung von Beschwerden, Zyklusverlauf, Gewichtsentwicklung, Medikamenten und Kinderwunsch
  • körperliche Untersuchung, zum Beispiel Blutdruck, Body-Mass-Index, Taillenumfang und Haut- beziehungsweise Haarveränderungen
  • Laboruntersuchungen, etwa Gesamt- oder freies Testosteron sowie weitere Hormonwerte zur Abklärung anderer möglicher Ursachen von Zyklusstörungen und erhöhten Androgenspiegeln
  • Stoffwechselabklärung, etwa Nüchternglukose, HbA1c oder ein oraler Glukosetoleranztest
  • gynäkologischer Ultraschall

Die genaue Diagnostik kann sich nach Alter und Lebensphase unterscheiden. Bei Jugendlichen ist Zurückhaltung wichtig, da unregelmäßige Zyklen in den ersten Jahren nach der ersten Menstruation auch physiologisch sein können.

Behandlung des polyendokrinen metabolischen Ovarsyndroms

Die Behandlung richtet sich nach den Beschwerden, Begleiterkrankungen und dem aktuellen Kinderwunsch.

mögliche Behandlungsbausteine sind:

  • Lebensstilmaßnahmen: Bei Übergewicht kann bereits eine moderate Gewichtsreduktion den Zyklus, den Eisprung und Stoffwechselparameter verbessern. Wichtig sind ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und langfristig tragfähige Veränderungen.
  • Zyklusregulation und Endometriumschutz: Häufig werden kombinierte hormonelle Kontrazeptiva eingesetzt, wenn kein Kinderwunsch besteht. Sie können Blutungen regulieren und Androgenzeichen bessern.
  • Behandlung der Insulinresistenz:Metformin kann in bestimmten Situationen eingesetzt werden, besonders bei Insulinresistenz, Prädiabetes (Diabetesvorstufe) oder Diabetes.
  • Behandlung von vermehrter Körperbehaarung nach männlichem Verteilungsmuster (Hirsutismus) und Akne: Je nach Befund kommen hormonelle Therapien und dermatologische Maßnahmen infrage. Bei Hirsutismus können zusätzlich kosmetische oder apparative Verfahren eine Rolle spielen.
  • Kinderwunschbehandlung: Bei ausbleibendem Eisprung kommen je nach Situation Wirkstoffe wie Letrozol oder Clomifen infrage. Manchmal sind weitere reproduktionsmedizinische Schritte nötig, etwa eine spezialisierte Kinderwunsch-Behandlung.

Welche Therapie im Einzelfall geeignet ist, muss ärztlich entschieden werden.

Verlauf, Dauer und Prognose beim polyendokrinen metabolischen Ovarsyndrom

PMOS verläuft meist chronisch, also über längere Zeit. Art und Ausmaß der Beschwerden können sich im Lebensverlauf verändern. Manche Symptome stehen zeitweise im Vordergrund, etwa Zyklusstörungen in jungen Jahren oder Stoffwechselprobleme mit zunehmendem Alter.

Die Prognose hängt unter anderem von der Ausprägung der Hormon- und Stoffwechselstörung, vom Körpergewicht, von Begleiterkrankungen und vom Kinderwunsch ab. Viele Beschwerden lassen sich behandeln oder lindern. Wichtig sind eine langfristige Betreuung und – je nach Risikoprofil – regelmäßige Kontrollen von Gewicht, Blutdruck, Blutzucker und Blutfetten.

Mögliche Langzeitfolgen sind ein erhöhtes Risiko für Prädiabetes und Diabetes mellitus Typ II, Schwangerschaftskomplikationen bei bestehendem Kinderwunsch, Schlafapnoe sowie Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut bei anhaltend ausbleibenden Blutungen.

Häufige Fragen zum polyendokrinen metabolischen Ovarsyndrom

Ist das polyendokrine metabolische Ovarsyndrom heilbar?

PMOS (früher: PCOS) gilt meist nicht als vollständig heilbar, lässt sich aber häufig gut behandeln. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt vor allem von Beschwerden, Stoffwechselrisiken und Kinderwunsch ab.

Kann man mit polyendokrinem metabolischem Ovarsyndrom schwanger werden?

Ja. PMOS (früher PCOS) kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen, schließt eine Schwangerschaft aber nicht aus. Bei Kinderwunsch gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die den Eisprung fördern können.

Ist das polyendokrine metabolische Ovarsyndrom gefährlich?

Nicht jede Form ist schwerwiegend. Wichtig ist die Abklärung, weil PMOS (früher: PCOS) mit Stoffwechselrisiken, Zyklusstörungen und – unbehandelt in manchen Fällen – Folgeproblemen an der Gebärmutterschleimhaut verbunden sein kann.

Welche Symptome sind für das polyendokrine metabolische Ovarsyndrom typisch?

Häufig sind unregelmäßige oder ausbleibende Monatsblutungen, seltener Eisprung, Akne, vermehrte Körperbehaarung, Haarausfall und Schwierigkeiten bei bestehendem Kinderwunsch.

Woran erkennt man das polyendokrine metabolische Ovarsyndrom?

Die Diagnose ergibt sich nicht aus einem einzelnen Test. Entscheidend sind die Kombination typischer Beschwerden, Laborbefunde und gegebenenfalls ein passendes Ultraschallbild – nach Ausschluss anderer Ursachen.

Was ist der Unterschied zwischen polycystischen Ovarien und dem polyendokrinen metabolischen Ovarsyndrom?

Polycystische Ovarien beschreiben zunächst nur ein Ultraschallbild. Das polyendokrine metabolische Ovarsyndrom ist dagegen ein klinisches Syndrom mit hormonellen und oft auch stoffwechselbezogenen Auffälligkeiten.

Führt das polyendokrine metabolische Ovarsyndrom immer zu Übergewicht?

Nein. Viele, aber nicht alle Betroffenen haben Übergewicht oder Adipositas. PMOS (früher: PCOS) kann auch bei normalgewichtigem Körperbau vorkommen.

Warum bleibt bei polyendokrinem metabolischem Ovarsyndrom die Periode aus?

Häufig liegt eine Störung des Eisprungs vor. Dadurch kann sich der Zyklus verlängern oder die Blutung ganz ausbleiben.

Quellen

Autor

Elisabeth Maußner ist studierte Journalistin und schreibt bei der ärzte.de MediService GmbH & Co. KG seit 2017 zu medizinischen Themen. Ihr Ziel: komplexe Zusammenhänge und wissenschaftliche Hintergründe einfach und für jeden verständlich auszudrücken. Die erfahrene Autorin hat bereits über 400 Artikel zu Gesundheits- und Medizinthemen verfasst, die u.a. auf aerzte.de, sanego.live und arzttermine.de veröffentlicht wurden.

Außerdem durfte sie Erfahrung beim Radio und beim Produzieren von Videos sammeln.

Persönlich interessiert sie sich insbesondere für Kinder- und Frauengesundheit, eine ausgewogene, intuitive Ernährung und die Digitalisierung im Gesundheitswesen.