Glioblastom – Symptome, Ursachen, Diagnose und Behandlung

Eine

as Glioblastom ist der häufigste bösartige, im Gehirn selbst entstehende Tumor bei Erwachsenen und gehört zur übergeordneten Gruppe der Gehirntumoren. Es wächst in der Regel schnell und breitet sich dabei diffus im Gehirngewebe aus, sodass es meist nicht „scharf begrenzt“ ist. Beschwerden entstehen vor allem durch die Lage des Tumors (z. B. Sprach- oder Sehstörungen) und durch erhöhten Druck im Schädel (z. B. Kopfschmerzen, Übelkeit).

Die Diagnose wird mit bildgebenden Verfahren (meist MRT) vermutet, aber erst durch eine Gewebeuntersuchung unter dem Mikroskop und durch genetische beziehungsweise molekulare Untersuchungen endgültig gesichert. Übliche Behandlungsbausteine sind – je nach Situation – eine möglichst vollständige Operation, eine Strahlentherapie und eine Chemotherapie (häufig mit Temozolomid).

Community über Glioblastom

Wir haben 10 Patienten Berichte zu der Krankheit Glioblastom.

Prozentualer Anteil 57% 43%
Durchschnittliche Größe in cm165178
Durchschnittliches Gewicht in kg5291
Durchschnittliches Alter in Jahren 5574
Durchschnittlicher BMI in kg/m219,1028,43

Andere Bezeichnungen für die Krankheit Glioblastom

GBM, Gliobalstom, Glioblastom, Glioblastoma multiforme

Bei Glioblastom wurde bisher über folgende Medikamente berichtet:

Medikament%% Bewertung (Durchschnitt)
Temodal50% 5
Avastin20% 2
Valproat20% 0
Keppra10% 2
Lyrica10% 0
Topamax10% 0

Bei Glioblastom wurde bisher über folgende Wirkstoffe berichtet:

Wirkstoff%% Bewertung (Durchschnitt)
Temozolomid50% 5 (5 Bew.)
Valproinsäure20% 0
Bevacizumab20% 2 (2 Bew.)
Levetiracetam10% 2 (2 Bew.)
Pregabalin10% 0
Topiramat10% 0

Fragen zur Kranheit Glioblastom

alle Fragen zu Glioblastom

Folgende Berichte von Patienten liegen bisher vor

Patienten Berichte über die Anwendung von Temodal bei Glioblastom

⌀ Durchschnitt 5,0 von 10,0 Punkten

Temodal für gliobhasthom grad 4

Übelkeit Erbrechen Leichter Schwindel

Temodal bei gliobhasthom grad 4

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Temodalgliobhasthom grad 435 Tage

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Übelkeit
Erbrechen
Leichter Schwindel

Eingetragen am  13.03.2021  als Datensatz 103057
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Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Temodal
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Temozolomid

Patientendaten:

Geburtsjahr:- 
Größe (cm):190  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):118
Geschlecht: männlich

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Eingetragen am 13.03.2021
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⌀ Durchschnitt 2,8 von 10,0 Punkten

Temodal für Gliobalstom mit Juckreiz

schlechte erfahrung juckreiz

Temodal bei Gliobalstom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
TemodalGliobalstom6 Monate

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

schlechte erfahrung
juckreiz

Eingetragen am  26.03.2012  als Datensatz 43054
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Temodal
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Temozolomid

Patientendaten:

Geburtsjahr:1967  Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):168  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):80
Geschlecht: männlich

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Eingetragen am 26.03.2012
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Mehr für Temodal

Patienten Berichte über die Anwendung von Avastin bei Glioblastom

⌀ Durchschnitt 9,2 von 10,0 Punkten

Avastin für Glioblastom mit Schleimhautreizung

Ich bekomme avastin bei glioblastom- rezidiv, hatte 2009 erst op,rechts parietal, danach bestrahlung und erste chemo mit temodal 2012 rezidid, dass mit op, temodal (diesmal leider unwirks) dann bestrahlung und abastin alle 2 wochen, jetzt 8. Mal. Bisher erfolgreicher tumorrückgang, nebenwirkungen...

Avastin bei Glioblastom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
AvastinGlioblastomk.A.

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Ich bekomme avastin bei glioblastom- rezidiv, hatte 2009 erst op,rechts parietal, danach bestrahlung und erste chemo mit temodal 2012 rezidid, dass mit op, temodal (diesmal leider unwirks) dann bestrahlung und abastin alle 2 wochen, jetzt 8. Mal. Bisher erfolgreicher tumorrückgang, nebenwirkungen vor allem reizung der schleimhäute magen, mund, intim besonders, aber für alles lösungen gefunden. Mund zb. Hilf lutschen von eiswürfeln während infusion. Ich empfehle allen viel bewegung, gegen langsamen muskelschwund und bezielte gymnastik!

Eingetragen am  22.10.2012  als Datensatz 48218
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Avastin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Bevacizumab

Patientendaten:

Geburtsjahr:1968  Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):168  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht: -

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Eingetragen am 22.10.2012
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⌀ Durchschnitt 2,0 von 10,0 Punkten

Avastin für Glioblastom mit Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Gedächtnislücken, Kraftlosigkeit, Persönlichkeitsveränderung

bereits nach der ersten Dosis extreme Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Nach der 2. Dosis nun auch Verlust des Kurzzeitgedächnisses. Vom Wesen her mehr wie ein Kind geworden, dass sagt alles was sie denkt ohne auf Wortwahl zu achten. Schläft die meiste Zeit des Tages. Total Antriebslos und und...

Avastin bei Glioblastom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
AvastinGlioblastom4 Wochen

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

bereits nach der ersten Dosis extreme Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Nach der 2. Dosis nun auch Verlust des Kurzzeitgedächnisses. Vom Wesen her mehr wie ein Kind geworden, dass sagt alles was sie denkt ohne auf Wortwahl zu achten. Schläft die meiste Zeit des Tages. Total Antriebslos und und kraftlos. Schafft nicht mehr ohne Hilfe aufzustehen. Wir behandeln nun zusätzlich mit Vitalpilzen und auf jeden Fall ein starker Unterschied festzustellen, länger wach und nicht mehr ganz so durcheinander. Heute ist die 3. Dosis Avastin fällig, ich bin dagegen aber der Rest der Familie dafür, da keinerlei weitere Medikation mehr möglich ("austherapiert")

Eingetragen am  06.12.2011  als Datensatz 39731
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, , , ,

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Avastin
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Bevacizumab

Patientendaten:

Geburtsjahr:1950  Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):165  Eingetragen durch Angehöriger
Gewicht (kg):74
Geschlecht: weiblich

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Eingetragen am 06.12.2011
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Patienten Berichte über die Anwendung von Valproat bei Glioblastom

⌀ Durchschnitt 0,0 von 10,0 Punkten

Topamax für Epilepsie, Glioblastom, Epilepsie, Glioblastom, Epilepsie, Glioblastom mit Tremor, Schwindel, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Alpträume, Durstlosigkeit

Tremor, Gangunsicherheit, Gewichtsverlust, vermindertes Durstgefühl, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Alpträume,

Topamax bei Epilepsie, Glioblastom; Valproat bei Epilepsie, Glioblastom; Cortison bei Epilepsie, Glioblastom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
TopamaxEpilepsie, Glioblastom4 Monate
ValproatEpilepsie, Glioblastom4 Monate
CortisonEpilepsie, Glioblastom4 Monate

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Tremor, Gangunsicherheit, Gewichtsverlust, vermindertes Durstgefühl, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Alpträume,

Eingetragen am  10.02.2008  als Datensatz 6238
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , , , , ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Topiramat, Valproinsäure

Patientendaten:

Geburtsjahr:1978  Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):165  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):41
Geschlecht: weiblich

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Eingetragen am 10.02.2008
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⌀ Durchschnitt 0,0 von 10,0 Punkten

Lyrica für Epilepsie, Glioblastom, Epilepsie, Glioblastom mit Schlaflosigkeit, Gewichtszunahme, Herzschmerzen, Schwindel, Tremor, Krampfanfälle, Mundtrockenheit, Muskelzuckungen

Schlaflosigkeit, Gewichtszunahme 3 Kilo in 2 Monaten, Herzschmerzen, Schwindel, Tremor, Krampfanfälle,trockener Mund, Muskelzuckungen

Lyrica bei Epilepsie, Glioblastom; Valproat bei Epilepsie, Glioblastom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
LyricaEpilepsie, Glioblastom2 Monate
ValproatEpilepsie, Glioblastom2 Monate

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Schlaflosigkeit, Gewichtszunahme 3 Kilo in 2 Monaten, Herzschmerzen, Schwindel, Tremor, Krampfanfälle,trockener Mund, Muskelzuckungen

Eingetragen am  05.11.2007  als Datensatz 4931
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , , , , , ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Pregabalin, Valproinsäure

Patientendaten:

Geburtsjahr:1978  Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):165  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):50
Geschlecht: weiblich

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Eingetragen am 05.11.2007
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Patienten Berichte über die Anwendung von Keppra bei Glioblastom

⌀ Durchschnitt 7,5 von 10,0 Punkten

Keppra für Gliobalstom mit Müdigkeit, Konzentrationsstörungen

Müdigkeit, Konzentrationsstörungen

Keppra bei Gliobalstom; Orfiril long

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
KeppraGliobalstom10 Monate
Orfiril long4 Monate

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Müdigkeit, Konzentrationsstörungen

Eingetragen am  09.06.2011  als Datensatz 35075
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

,

Bewertung der Medikamente durch den Eintragenden:

Keppra
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt
Orfiril long
Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Wirkstoffe der Medikamente:

Levetiracetam, Valproinsäure

Patientendaten:

Geburtsjahr:-  Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):-  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht: -

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Eingetragen am 09.06.2011
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Patienten Berichte über die Anwendung von Lyrica bei Glioblastom

⌀ Durchschnitt 0,0 von 10,0 Punkten

Lyrica für Epilepsie, Glioblastom, Epilepsie, Glioblastom mit Schlaflosigkeit, Gewichtszunahme, Herzschmerzen, Schwindel, Tremor, Krampfanfälle, Mundtrockenheit, Muskelzuckungen

Schlaflosigkeit, Gewichtszunahme 3 Kilo in 2 Monaten, Herzschmerzen, Schwindel, Tremor, Krampfanfälle,trockener Mund, Muskelzuckungen

Lyrica bei Epilepsie, Glioblastom; Valproat bei Epilepsie, Glioblastom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
LyricaEpilepsie, Glioblastom2 Monate
ValproatEpilepsie, Glioblastom2 Monate

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Schlaflosigkeit, Gewichtszunahme 3 Kilo in 2 Monaten, Herzschmerzen, Schwindel, Tremor, Krampfanfälle,trockener Mund, Muskelzuckungen

Eingetragen am  05.11.2007  als Datensatz 4931
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , , , , , ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Pregabalin, Valproinsäure

Patientendaten:

Geburtsjahr:1978  Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):165  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):50
Geschlecht: weiblich

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Eingetragen am 05.11.2007
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Patienten Berichte über die Anwendung von Topamax bei Glioblastom

⌀ Durchschnitt 0,0 von 10,0 Punkten

Topamax für Epilepsie, Glioblastom, Epilepsie, Glioblastom, Epilepsie, Glioblastom mit Tremor, Schwindel, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Alpträume, Durstlosigkeit

Tremor, Gangunsicherheit, Gewichtsverlust, vermindertes Durstgefühl, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Alpträume,

Topamax bei Epilepsie, Glioblastom; Valproat bei Epilepsie, Glioblastom; Cortison bei Epilepsie, Glioblastom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
TopamaxEpilepsie, Glioblastom4 Monate
ValproatEpilepsie, Glioblastom4 Monate
CortisonEpilepsie, Glioblastom4 Monate

Beschreibung der Wirksamkeit und Nebenwirkungen:

Tremor, Gangunsicherheit, Gewichtsverlust, vermindertes Durstgefühl, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Alpträume,

Eingetragen am  10.02.2008  als Datensatz 6238
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , , , , ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Topiramat, Valproinsäure

Patientendaten:

Geburtsjahr:1978  Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):165  Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):41
Geschlecht: weiblich

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Eingetragen am 10.02.2008
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Weitere Bezeichnungen, die zu Glioblastom gruppiert wurden

Chemotherapie- Krebs-Glioblastom, Gliobalstom multirforme Grad IV, Gliobalstom-Hirntumor, Gliobastom, gliobhasthom grad 4, Glioblastom Grad IV, glioblastom multiform grad4, Glioblastom-Bestrahlung, Glioblastom-Chemotherapie, Glioblastom-Tablettenform

Klassifikation nach ICD-10

C71.- Bösartige Neubildung des Gehirns
C71.0 Bösartige Neubildung: Zerebrum, ausgenommen Hirnlappen und Ventrikel
C71.1 Bösartige Neubildung: Frontallappen
C71.2 Bösartige Neubildung: Temporallappen
C71.3 Bösartige Neubildung: Parietallappen
C71.4 Bösartige Neubildung: Okzipitallappen
C71.5 Bösartige Neubildung: Hirnventrikel
C71.6 Bösartige Neubildung: Zerebellum
C71.7 Bösartige Neubildung: Hirnstamm
C71.8 Bösartige Neubildung: Gehirn, mehrere Teilbereiche überlappend
C71.9 Bösartige Neubildung: Gehirn, nicht näher bezeichnet

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Glioblastom Krankheit / Anwendungsgebiet - Wissen

Glioblastom (Glioblastoma; früher auch: Glioblastoma multiforme/GBM) – Symptome, Ursachen, Diagnose und Behandlung

Das Glioblastom ist der häufigste bösartige, im Gehirn selbst entstehende Tumor bei Erwachsenen und gehört zur übergeordneten Gruppe der Gehirntumoren. Es wächst in der Regel schnell und breitet sich dabei diffus im Gehirngewebe aus, sodass es meist nicht „scharf begrenzt“ ist. Beschwerden entstehen vor allem durch die Lage des Tumors (z. B. Sprach- oder Sehstörungen) und durch erhöhten Druck im Schädel (z. B. Kopfschmerzen, Übelkeit).

Die Diagnose wird mit bildgebenden Verfahren (meist MRT) vermutet, aber erst durch eine Gewebeuntersuchung unter dem Mikroskop und durch genetische beziehungsweise molekulare Untersuchungen endgültig gesichert. Übliche Behandlungsbausteine sind – je nach Situation – eine möglichst vollständige Operation, eine Strahlentherapie und eine Chemotherapie (häufig mit Temozolomid).

Dieser Beitrag dient der medizinischen Orientierung und ersetzt keine ärztliche Diagnose. Eine(n) entsprechende(n) Arzt oder Ärztin finden Sie in unserer Arztsuche.

Definition: Was ist ein Glioblastom?

Ein Glioblastom ist ein bösartiger Tumor des zentralen Nervensystems (ZNS), der im Gehirn entsteht. Es gehört zu den diffusen Gliomen. „Diffus“ bedeutet, dass Tumorzellen häufig in das umgebende Hirngewebe einwandern und sich nicht immer klar von gesundem Gewebe abgrenzen lassen.

Andere Namen und medizinische Bezeichnungen des Glioblastoms

  • Glioblastoma (englische Schreibweise)
  • GBM (Abkürzung, v. a. aus dem Englischen)
  • Glioblastoma multiforme (historische Bezeichnung, heute nicht mehr üblich)

Womit ein Glioblastom verwechselt werden kann

Im MRT kann ein Glioblastom anderen Erkrankungen ähneln. Häufige Differentialdiagnosen sind:

  • Hirnmetastasen (Tochtergeschwülste anderer Krebserkrankungen)
  • Primäres ZNS-Lymphom (Lymphom im Gehirn)
  • andere hochgradige Gliome (z. B. Astrozytom WHO-Grad 3 oder Astrozytom WHO-Grad 4, IDH-mutiert)
  • Hirnabszess (Eiterherd durch Infektion)
  • entzündliche Demyelinisationsherde (z. B. entzündliche Veränderungen bei Multipler Sklerose, die im MRT tumorähnlich aussehen können)
  • seltener: Hirninfarkt oder Hirnblutung in atypischer Darstellung

Die sichere Abgrenzung gelingt häufig erst durch Gewebeentnahme und neuropathologische Diagnostik.

Symptome eines Glioblastoms

Die Beschwerden hängen stark davon ab, wo im Gehirn der Tumor liegt, wie groß er ist und ob er Schwellungen (Ödeme) verursacht. Nicht alle Symptome müssen gleichzeitig auftreten.

Typische Symptome sind:

  • Kopfschmerzen, teils neuartig oder zunehmend
  • Übelkeit und Erbrechen, besonders morgens (Hinweis auf erhöhten Hirndruck)
  • erstmalige epileptische Anfälle (Krampfanfälle)
  • neurologische Ausfälle, je nach Hirnregion, z. B.:
  • kognitive Veränderungen (Konzentrations- und Gedächtnisprobleme)
  • Persönlichkeits- oder Verhaltensänderungen

Warnzeichen: Sofortige medizinische Abklärung ist besonders wichtig bei einem erstmaligen Krampfanfall, rasch zunehmenden neurologischen Ausfällen (z. B. neue Lähmung, Sprachstörung), starken oder plötzlich neuen Kopfschmerzen, Bewusstseinsstörungen oder anhaltendem Erbrechen.

Ursachen und Risikofaktoren eines Glioblastoms

Warum ein Glioblastom entsteht, ist in den meisten Fällen nicht eindeutig zu klären. Fachleute gehen davon aus, dass Tumoren des Gehirns häufig durch zufällige genetische Veränderungen in Zellen entstehen.

Als gesicherter, aber seltener Umwelt-Risikofaktor gilt eine frühere therapeutische Bestrahlung des Kopf-/Halsbereichs (ionisierende Strahlung). Daneben können seltene erbliche Tumorsyndrome das Risiko erhöhen (z. B. Li-Fraumeni-Syndrom, Neurofibromatose, Turcot-Syndrom). Insgesamt lassen sich bei den meisten Betroffenen jedoch keinekonkreten Auslöser finden.

Für viele vermutete Risiken ist die Datenlage begrenzt oder widersprüchlich. Für Handynutzung zeigen große Auswertungen keine überzeugenden Hinweise auf ein statistisch signifikant erhöhtes Risiko für Gliome.

Diagnose eines Glioblastoms

Die Diagnostik erfolgt meist in spezialisierten Zentren ( Neurologie, Neurochirurgie, Neuroradiologie, Neuropathologie, Strahlentherapie). Typische Bausteine sind:

  • Anamnese (Beschwerden, zeitlicher Verlauf, Vorerkrankungen) und neurologische Untersuchung
  • Bildgebung
    • MRT des Gehirns mit Kontrastmittel ist der wichtigste Untersuchungsstandard.
    • CT kann bei Notfällen (z. B. Blutung, starker Hirndruck) schnell verfügbar sein.
    • Je nach Fragestellung: fortgeschrittene MRT-Techniken (z. B. Perfusion, Spektroskopie) oder PET.
  • Gewebegewinnung
    • wenn möglich: Operation mit Tumorentfernung.
    • alternativ: stereotaktische Biopsie (gezielte Gewebeentnahme).
  • Neuropathologische und molekulare Diagnostik
    • mikroskopische Beurteilung (Histologie)
    • molekulare Marker

Die Ergebnisse werden häufig in einer interdisziplinären Tumorkonferenz („Tumorboard“) besprochen, um das weitere Vorgehen festzulegen.

Behandlung eines Glioblastoms

Die Therapie richtet sich nach Tumorlage, Ausbreitung, Beschwerden, Alter, Allgemeinzustand und molekularen Tumormerkmalen. Üblich ist ein kombiniertes Vorgehen.

1) Operation (Neurochirurgie)

  • Ziel ist in der Regel eine möglichst vollständige, aber sichere Tumorentfernung.
  • Wenn eine vollständige Entfernung wegen funktionell wichtiger Hirnareale nicht möglich ist, kann eine Teilresektion oder Biopsie sinnvoll sein.

2) Strahlentherapie

  • Häufig folgt nach der Operation eine Bestrahlung der Tumorregion.
  • Bei älteren Menschen oder eingeschränktem Allgemeinzustand kommen teils verkürzte Bestrahlungsschemata (hypofraktioniert) in Betracht.

3) Chemotherapie (häufig Temozolomid)

  • Standard ist bei vielen Betroffenen die begleitende Chemotherapie während der Bestrahlung und anschließend eine Erhaltungstherapie über mehrere Zyklen.
  • Die MGMT-Promotormethylierung (molekulares Tumormerkmal) kann die Einschätzung unterstützen, wie wahrscheinlich ein Ansprechen auf Temozolomid ist.

4) Tumortherapiefelder (TTF / Tumor Treating Fields)

  • In ausgewählten Situationen kann eine Behandlung mit elektrischen Wechselfeldern zusätzlich zur Erhaltungstherapie diskutiert werden.

5) supportive und rehabilitative Maßnahmen

  • Kortikosteroide (z. B. Dexamethason) können Hirnödeme und dadurch Beschwerden vorübergehend lindern.
  • Antiepileptika (Medikamente gegen Anfälle) werden bei epileptischen Anfällen eingesetzt.
  • Physio-, Ergo- und Logopädie, neuropsychologische Unterstützung sowie psychoonkologische Beratung können helfen, Funktionen und Alltag zu stabilisieren. Bei fortgeschrittener Erkrankung kann außerdem eine frühzeitige Einbindung der Palliativmedizin sinnvoll sein.

6) Behandlung bei Rezidiv (Rückfall)

Rezidive sind häufig. Je nach Situation kommen infrage:

  • erneute Operation
  • (Re-)Bestrahlung
  • verschiedene systemische Therapien
  • symptomorientierte Behandlung

Wichtig: Die Auswahl der Behandlung ist individuell und gehört in die Hände erfahrener Fachteams.

Verlauf, Dauer und Prognose bei einem Glioblastom

Ein Glioblastom verläuft meist aggressiv und neigt trotz Behandlung zu Rückfällen. Die Prognose ist insgesamt ungünstig. In großen Studien liegt das mittlere Überleben unter Standardtherapie häufig im Bereich von rund 15 bis 18 Monaten, wobei einzelne Verläufe deutlich kürzer oder länger sein können.

Einflussfaktoren sind unter anderem:

  • Alter und Allgemeinzustand
  • Tumorlage und Ausmaß der sicheren Resektion
  • Molekulare Merkmale (z. B. MGMT-Promotormethylierung)
  • Ansprechen auf Strahlen-/Chemotherapie

Kontroll-MRTs sind wichtig, um den Verlauf zu beurteilen. Nebenwirkungen und Folgestörungen (z. B. Fatigue, kognitive Einschränkungen) können die Lebensqualität beeinflussen und sollten aktiv mitbehandelt werden.

Häufige Fragen zum Glioblastom

Welche Symptome macht ein Glioblastom?

Häufig sind Kopfschmerzen, neurologische Ausfälle (z. B. Sprach- oder Lähmungserscheinungen), kognitive Veränderungen und erstmalige epileptische Anfälle. Die Symptome hängen stark von der Tumorlage ab.

Ist ein Glioblastom heilbar?

Eine dauerhafte Heilung ist mit den heutigen Standardverfahren selten. Ziel der Behandlung ist meist, Tumorwachstum zu kontrollieren, Beschwerden zu lindern und Lebenszeit sowie Lebensqualität zu verbessern.

Wie lange lebt man mit einem Glioblastom?

Das ist individuell sehr unterschiedlich. In großen Studien liegt das mittlere Überleben unter Standardtherapie häufig im Bereich von etwa 15–18 Monaten. Einzelne Verläufe können deutlich abweichen.

Wie schnell wächst ein Glioblastom?

Glioblastome wachsen häufig schnell und breiten sich diffus im Gehirn aus. Wie rasch Beschwerden auftreten oder zunehmen, ist jedoch von Lage, Größe und Begleitödem abhängig.

Ist ein Glioblastom erblich?

Meist nicht. Seltene erbliche Tumorsyndrome können das Risiko erhöhen, sind aber insgesamt selten.

Ist ein Glioblastom ansteckend?

Nein. Ein Glioblastom ist keine Infektionskrankheit.

Wie wird ein Glioblastom diagnostiziert?

Der Verdacht entsteht meist im MRT. Sicher bestätigt wird die Diagnose durch eine Gewebeuntersuchung (Biopsie oder Operation) mit histologischer und molekularer Analyse.

Welche Behandlung ist bei einem Glioblastom üblich?

Häufig wird eine möglichst sichere Tumorentfernung angestrebt, gefolgt von Strahlentherapie mit begleitender und anschließender Chemotherapie (oft Temozolomid). Je nach Situation kommen weitere Verfahren und supportive Maßnahmen hinzu.

Quellen

Autor

Elisabeth Maußner ist studierte Journalistin und schreibt bei der ärzte.de MediService GmbH & Co. KG seit 2017 zu medizinischen Themen. Ihr Ziel: komplexe Zusammenhänge und wissenschaftliche Hintergründe einfach und für jeden verständlich auszudrücken. Die erfahrene Autorin hat bereits über 400 Artikel zu Gesundheits- und Medizinthemen verfasst, die u.a. auf aerzte.de, sanego.live und arzttermine.de veröffentlicht wurden.

Außerdem durfte sie Erfahrung beim Radio und beim Produzieren von Videos sammeln.

Persönlich interessiert sie sich insbesondere für Kinder- und Frauengesundheit, eine ausgewogene, intuitive Ernährung und die Digitalisierung im Gesundheitswesen.